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Antwort auf: Warhammer 40k – 6. Edition – Meinungen und Kritik

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#6004

Thys
Keymaster

@nils: Genau das ist mit Alphastrike gemeint.

Ich bin der Meinung, dass man nicht alle Sonderregeln kennen muss, sondern nur die, die im GRW stehen und im eigenen Codex, bzw die, die man selber zum Spielen der Armee benötigt. Wenn beide Spieler das wissen, dann kann man ohne Probleme flüssig spielen und sich gegenseitig ggf. die speziellen Regeln mitteilen. Die generell unterschiedliche Spielweise der Armeen hat zwar was mit den Sonderregeln zu tun, aber es reicht völlig aus, wenn ich weiß, dass Tau wieder in Deckung springen können. Dazu muss ich nicht wissen, wie die Regel geschrieben ist oder wie die Regel heißt. Mir reicht, dass ich mich darauf einstellen kann/muss, dass sie nach dem Schießen wieder verschwinden.

Die Kunst ist möglichst alle Sonderregeln zu kennen? Das hat sicherlich wirklich nichts mit Taktik zu tun. Aber wie ich mich aufstelle, welche Einheiten ich mit welchen Einheiten angehe, wie ich optimal in Deckung gehe, … das sind sehr wohl taktische Möglichkeiten, die man bei 40k hat. Dazu kommen noch diverse interessante kleine Manöver, wie zum Beispiel das raussnipern per Ausnutzen der Deckungsregeln oder Slingshot Engage oder die Art wie man in den Nahkampf geht,…

Nur weil es nicht deiner Art der Taktik entspricht, darfst du dem Spiel nicht die taktische Komponente absprechen. Letztlich sind doch genau diese „Besonderheiten“ die taktischen Möglichkeiten, die eine Armee einzigartig machen.