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Antwort auf: Warhammer 40k – 6. Edition – Meinungen und Kritik

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#6020

Ingo G.
Teilnehmer

Mir ist das Universum und der Fluff egal, aber das ist bei anderen Spielen auch nicht anders. Keine Ahnung was bei Warmachine/Hordes der Hintergrund oder der Fluff ist :mrgreen: . Ich muss nur eine Fraktion/Armee finden, die mir zusagt.

Bei den Miniaturen bin ich zumindest mit den Eldar zufrieden. Ich kann jetzt aber nicht sagen, dass ich die 40k Miniaturen besser finde als die anderer Spielsysteme. Wichtiger ist mir auch hier, dass mir meine Fraktion gefällt.

Was mich an 40k nervt sind vor allem die Regeln. Da gefallen mir andere Systeme deutlich besser.

Pros:
-Man findet leicht einen Gegner.

Cons:
-Alphastrike! Der wichtigste Wurf des Tages ist oft wer anfängt, weil viele Waffen eine sehr große Reichweite haben.
Ist für meinen Seherrat zum Beispiel besonders wichtig. Kriege ich nicht nur von den Tau gleich auf die Mütze, nein, mein Rat kann auch seine Rettungswürfe nicht wiederholen, weil ich noch nich dran war.
-Sehr wichtige Würfe sind zu zufällig.
Das allgemeine gewürfel mit Infanteriewaffen gleicht sich sicher wieder aus in einer Schlacht, aber man hat nur einen Wurf, wer anfängt. Man würfelt nur einmal auf Psi-Kräfte. Man würfelt nur einmal, wann die Schlacht endet. Christophs Psisturm-Tabelle kann die Hölle sein, oder es passiert nix. Reserven… .
-Für mich ist das Spiel einfach zu aufgebläht. In der Zeit, wo ich die 40k Würfelorgie erledige, kann ich zwei Runden eines anderen Spiels spielen, welches mir besser gefällt.
Klar kann man auch mit weniger Punkten spielen, aber wenn ich was anderes finde, spiele ich lieber gar nicht :mrgreen: .

Es sind aber nicht nur die Regeln, sondern auch die „Games Workshop“-Veröffentlichungspolitik als solches:
(Bezieht sich nicht mehr direkt auf 40k, sondern auf GW allgemein.)

-Es wird nix angekündigt, man darf raten, was erscheint.
-FAQ und Errata erscheinen selten bis gar nicht.
-Alles ist sehr teuer. Andere Hersteller sind günstiger.
-Gigantismus! Bei der Sturmflut und den Rittern ist nicht Schluss.
-Viele Armeen erhalten kaum „support“, weil sie sich schlecht verkaufen. „Space Marines“ erhalten in der Zeit drei Codices
🙄 .

Aber das schlimmste für mich ist, dass inzwischen keine Kontinuität mehr da ist!

Es geht bestimmt noch größer, und dann sind Sturmflut und Ritter hinten im Codex oder werden ganz rausgenommen.
Expertensysteme werden angefangen und verschwinden dann vom Markt.
Meine Eldar waren uber, dann gimp, dann uber, und Gott weiss ob ich morgen wieder gimp bin oder super uber, weil „Games Workshop“ meint, das müßte so sein.
Bei meinen Waldelfen war es noch schlimmer. Mit der achten Edition haben sie die Grundregeln völlig umgekrempelt. Gekauft hatte ich mal ein völlig anderes Spiel.
Meine Dryaden sind keine Plänkler, sind Plänkler, sind keine Plänkler, sind Plänkler…
Ich will Evolution und keine Revolution. Nur weil GW meint, sie würden so mehr verkaufen oder weil dem Boss im Traum große Infanterie-Blöcke erschienen sind (weil die viel Kohle bringen), werden die Spiele ständig zu stark umgekrempelt und dadurch nicht besser.

  • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 8 Monate von  Ingo G..