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Antwort auf: Warhammer 40k – 6. Edition – Meinungen und Kritik

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#6030

NilsB
Keymaster

Den Aufbau einer Armee sollte man aber ruhig regelmäßig unterbrechen, spätestens dann, wenn man schon den Spaß daran verliert. Lieber das Projekt mal für ein paar Wochen ruhen lassen und ordentlich verpacken und in den Schrank damit. Sonst erschlägt es einen schneller als man denkt

– Die angesprochenen Nahkampfregeln sind ein Problem. In der 5. fand ich sie besser

– Die Granatenregeln gefallen mir generell nicht. Granaten und Explosiv-Waffen sollten außerdem auf den Boden zielen können so daß man damit auch indirekt treffen kann. Der BF Bonus könnte dann wegfallen. Detonationen sowie Suppression Fire sind ein so wichtiger Aspekt in der modernen Kriegsführung und sie sind bei 40k recht spärlich vorhanden

– schlechte Deckungsregeln
Was mir im Regelwerk der ersten Edition gut gefiel war die Aktion HIDE in Ergänzung zu den Deckungsregeln. Man konnte sich in Deckung verstecken, vorausgesetzt es gab genug Deckung hinter dem sich das Modell in gebückter oder liegender Haltung verstecken konnte. Das so versteckte Modell war nun zu Passivität gezwungen. Ansonsten verlor es sofort diesen Status. Entdeckt werden konnte man auf eine Distanz von ca. 8″ wobei das abhängig vom Initiative Wert und Ausrüstung der Gegnereinheiten war. Diese Regel zwang den Gegner häufiger ranzulaufen. Schuss-Armeen wurden deutlich entschärft. Ich kann die genaue Regel mal heraussuchen. Sie war ein gelungenes Spielelement und hatte viel zur Atmosphäre beigetragen. Außerdem erhalten dadurch Flieger eine neue Rolle, die der Luftaufklärung

– 40k fehlen Overwatch-Regeln die es ermöglichen Feuerkorridore zu legen

– Aufstellungsregeln
Ich vermisse das versteckte Aufstellen von Einheiten mit der Sonderregel Scout bzw. Infiltrate. Deren Position wurde auf einem Papier festgehalten und aufgedeckt wenn der Gegner in die Nähe kam oder der Spieler es wollte. 40k bräuchte eine Runde 0 in der bestimmte Aktionen zugelassen sind, man sich zb verstecken kann oder Einheiten auf Overwatch setzt

– Das Schießen
Deckung/schlechte Sichtlinien/Befestigungen sollten einen Malus aufs Treffen geben. Anschließend gelten entweder Rüstungs- oder Rettungswürfe

– Militärische Manöver fehlen
Einheiten und Geschwader sollten Formationsregeln bekommen die das Spiel interessanter machen

– Schadensregeln
Die Wundverteilungsregeln und Schäden an Fahrzeugen spielen sich unnatürlich. Ersetzen mit: Jedes Modell trifft worauf es geschossen hat. Schüsse auf eine andere als die erste Zieleinheit sollten auch möglich sein. Es gibt jedem Modell mehr Einfluss aufs Spiel und fördert den Anekdoten-Reichtum 🙂

+ Fluff, Atmosphäre und die große Vielfalt an unterschiedlichen Einheiten

+ im Vergleich zum historischen Tabletop sind dem Spiel weniger Grenzen gesetzt was zb die Einheitenauswahl angeht

+ Psikräfte
spannend, gefahrlich für alle Beteiligten, unberechenbar – die Regeln gefallen mir in der derzeitigen Form wirklich gut